Am Donnerstagabend beginnt Schawuot.
▷ Traditionell dauert dieses Fest zwei Tage, dieses Jahr ist also auch an Schabbat Schawuot (Übrigens: In Israel und im liberalen/reform/progressiven Judentum dauert es nur einen und es gibt einen ganz normalen Schabbat “Nasso”, den wir erst nächste Woche haben werden).
▷ In der Liturgie wird Schawuot “seman mattan toratejnu” genannt: die Zeit der Gabe unserer Tora. Es geht hier vor allem um die Gabe (mattan), nicht nur um die Tora (sie feiern wir an Simchat Tora). Das zeigen auch die Haftara-Lesungen zu Schawuot (traditionell aus Ezechiel 1, deutsch-liberal aus Jes 6).
▷ Schawuot wird in der jüdischen Tradition manchmal mit der Hochzeitszermonie zwischen Gott und der jüdischen Gemeinschaft beschreiben: An Pessach verliebten wir uns ineinander, an Schawuot unterzeichnen wir den Vertrag unserer Beziehung, an Sukkot ziehen wir in ein gemeinsames Haus.
Die folgende Podcast-Episode gibt etwas mehr Einblicke in die Geschichte und Bedeutung von Schawuot und seinen verschiedenen Bräuchen.
Für Kinder
Am Donnerstagabend beginnt Schawuot. Das ist der 50. Tag nach Pessach. In den letzten Wochen haben wir jeden Tag gezählt, an Schawuot erreichen wir den 50. Tag und hören dann auf zu zählen. Dieses Bild zeigt verschiedene Bräuche zu Schawuot aus verschiedenen Ländern. Welche davon kennst du und welche nicht? Wie würdest du selbst feiern, dass Gottes Tora und die jüdische Gemeinschaft ganz eng zusammengehören?


